Märchenpott

Es waren einmal der Christian, die Jenny und die Elena. Die drei kennen sich schon sehr lange und sie haben eine Gemeinsamkeit: ihre Begeisterung für Märchen. Diese Begeisterung möchten sie hier mit euch teilen. Doch Märchen einfach nur zu erzählen, reicht ihnen nicht. Sie wollen darüber reden und zeigen, wie vielschichtig, komplex und zeitlos Märchen sind.
Dazu unterteilen sie ihre Folgen in Märchenstunde und Märchenkunde. In der Märchenstunde sprechen sie euch ein Hörspiel ein. In der darauf folgenden Märchenkunde tauschen sie sich dann darüber aus und analysieren und diskutieren Aspekte zu einem bestimmten Oberthema. Dazu betrachten sie Märchenklassiker von ganz neuen Seiten und nehmen euch mit in (un-)bekannte Märchenwelten. Das ist mal lustig, mal nostalgisch, mal blutrünstig und auch mal kitschig – aber niemals altmodisch oder Kinderkram. Vielmehr geht es um Geschichte, Literatur, Popkultur samt Film und Fernsehen sowie die großen Themen der Menschheit – eben um all das, was in der scheinbar so simplen Textsorte Märchen steckt.

Märchenpott

Neueste Episoden

Folge 125 – Märchenkunde: Von Quersummen, Lebenszahlen und dem bösen Blick

Folge 125 – Märchenkunde: Von Quersummen, Lebenszahlen und dem bösen Blick

92m 27s

Es waren einmal… zwei Brüder, drei Federn, sieben Raben, zwölf Feen… Ist euch schon mal aufgefallen, dass in fast jedem Märchen Zahlen auftauchen? Und dass manche Zahlen uns immer wieder begegnen? Doch warum gibt es ausgerechnet drei Wünsche, sieben Zwerge und die böse dreizehnte Fee? Handelt es sich dabei um zufällige Mengenangaben oder erzählen uns Zahlen etwas, das weit über die eigentliche Handlung hinausgeht? Genau diesen Fragen gehen wir in dieser Folge nach.

Grundlage dafür ist das Märchen unserer letzten Märchenstunde (Folge 124): “Die zwei Brüder”. Es ist nicht nur eine der komplexesten Geschichten (oder vielleicht sogar die komplexeste?) der...

Folge 124 – Märchenstunde: Die zwei Brüder

Folge 124 – Märchenstunde: Die zwei Brüder

44m 50s

Es war einmal... zwei Brüder, ein reicher und ein armer. Der Reiche war ein Goldschmied und bös von Herzen; der Arme nährte sich davon, dass er Besen band, und war gut und redlich. Der arme hatte zwei Kinder, das waren Zwillingsbrüder und sich so ähnlich wie ein Tropfen Wasser dem andern. Die zwei Knaben gingen in des Reichen Haus ab und zu und erhielten von dem Abfall manchmal etwas zu essen. Es trug sich zu, dass der arme Mann, als er in den Wald ging, Reisig zu holen, einen Vogel sah, der ganz golden war und so schön, wie ihm...

Folge 123 – Märchenkunde: Von Gold, Gesinde und bissigen Puppen

Folge 123 – Märchenkunde: Von Gold, Gesinde und bissigen Puppen

97m 27s

Es war einmal... das Märchen vom berühmten Goldesel. Gebt zu: Beim Thema "Geld im Märchen" habt auch ihr zuerst an "Tischlein deck dich" gedacht. Wenn ihr unsere letzte Märchenstunde (Folge 122) schon gehört habt, habt ihr aber schon gesehen, dass wir als Basis für diese Folge nicht "Tischlein deck dich", sondern "Die Bremer Stadtmusikanten" ausgesucht haben. Kommt darin überhaupt Geld vor? Nicht so wie erwartet und doch ziemlich viel. Wir schauen uns die Bedeutung des Geldes in diesem und in anderen Märchen an. Dem berühmten Goldesel begegnen wir dabei zwar nicht, dafür aber einer Puppe mit Biss.

Folge 122 – Märchenstunde: Die Bremer Stadtmusikanten

Folge 122 – Märchenstunde: Die Bremer Stadtmusikanten

7m 16s

Es war einmal... ein Mann, der hatte einen Esel, der schon lange Jahre die Säcke unverdrossen zur Mühle getragen hatte, dessen Kräfte aber nun zu Ende gingen, so dass er zur Arbeit immer untauglicher ward. Da dachte der Herr daran, ihn aus dem Futter zu schaffen, aber der Esel merkte, daß kein guter Wind wehte, lief fort und machte sich auf den Weg nach Bremen; dort, meinte er, könnte er ja Stadtmusikant werden. Als er ein Weilchen fortgegangen war, fand er einen Jagdhund auf dem Wege liegen, der jappte wie einer, der sich müde gelaufen hat. Und es sollte nicht...